Was Wing Chun mit echtem Selbstvertrauen zu tun hat
Es gibt Momente, die einem den Atem stocken lassen. Wenn dir jemand zu nahe kommt. Wenn du ein ungutes Gefühl hast, aber nicht genau weißt, warum.
Oder du siehst, wie eine andere Person bedrängt wird… so ist auch mir bereits ergangen
Du spürst auf jeden Fall: Jetzt wäre es gut, sich behaupten zu können.
Wing Chun ist keine Geheimwaffe gegen Angst. Aber es kann helfen, anders mit dieser Angst umzugehen. Nicht durch Technik allein, sondern durch Haltung, die du während des Praktizierens erlernst.
Der Körper als Anker
Was vielen gar nicht klar ist: Selbstvertrauen hat oft weniger mit Mut zu tun, als mit dem Körpergefühl. Wenn du weißt, wo dein Schwerpunkt liegt, wenn du lernst, deine Position zu halten – dann verändert sich auch etwas im Kopf. Du weißt du hast die Kontrolle über dich und damit auch ein Stück weit über die Situation. Im Umkehrschluss verringert sich das Gefühl der Ohnmacht.
Im Unterricht passiert das ganz von selbst. Durch Bewegung, durch Wiederholung, durch das gemeinsame Üben. Du nimmst dich selbst plötzlich bewusster wahr. Das sehen du oder deine Mitschüler nicht – aber es wird der Tag kommen, da fällt es dir plötzlich auf, weil du es spürst. Es ist ein Prozess…
Keine Show, kein Lärm
Wing Chun sieht unspektakulär aus. Keine Sprünge, kein Gekreische. Dafür präzise Bewegungen und klare Prinzipien. Viele meiner Schülerinnen merken schon nach kurzer Zeit: Man braucht keine körperliche Überlegenheit, um sich sicherer zu fühlen. Sondern ein Gefühl für das eigene Maß.
Und manchmal ist dieses Maß genau das, was im Alltag gefehlt hat.
Was sich verändert, wenn du dranbleibst
Im Lauf der Zeit entsteht etwas, das sich nicht leicht beschreiben lässt. Vielleicht ist es innere Ruhe. Vielleicht Gelassenheit. Oder einfach das Wissen: Ich kann was tun, wenn ich muss.
Ich denke, es geht auch darum, gewisse Gefühle loszuwerden. Eben z.B. die oben erwähnte Ohnmacht.
Das ist keine Garantie, dass man nie wieder nervös ist oder unter Adrenalin steht. Aber es ist ein gutes Gefühl, nicht mehr nur abzuwarten oder der Situation ihren Lauf lassen zu müssen.
Fazit
Selbstvertrauen ist nichts, das man von außen bekommt. Man kann es sich erarbeiten – mit Zeit, mit Bewegung, mit anderen Menschen, die dasselbe wollen. Der Wing Chun Unterricht kann dabei ein ziemlich guter Rahmen sein – zumindest zeigt mir das die jahrelange Erfahrung als Lehrer.
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